recherchieren, tippen und sonstige Kraftakte 😉

Als Kind habe ich immer gedacht, wenn man ein Buch schreibt, dann hat man eine Geschichte im Kopf und dann nimmt man sich Papier und Stift und schreibt sie nieder. Wer es sich leisten kann, hat eine Schreibmaschine, später dann sogar eine Elektrische 😉

Das ist ja nun schon ein paar Tage her und heute macht man alles mit dem Computer. Wie mühselig muss die Arbeit mit der Schreibmaschine gewesen sein, zum Beispiel auf der alten Maschine meines Großvaters, einer “Olympia Modell 8” aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts? Als Kind habe ich begeistert darauf herumgetippt, es machte so schöne laute Klappergeräusche. Was man einmal tippte, das war auf dem Papier und ging auch nicht mehr weg und Kopien machte man mit fürchterlich färbendem Blaupapier. Heute nahezu unvorstellbar!

An Korrekturen mag ich gar nicht denken, ich möchte nicht wissen, wie oft Seite um Seite neu getippt werden musste. Wie war das bloß, wenn ganze Kapitel umgestellt wurden? Ich vermute, ein Buch wurde damals mehrmals getippt, bis es dann endlich die richtige Fassung hatte. Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, dabei habe ich 1974 noch auf einer ganz “normalen” Schreibmaschine gelernt. Damals war das Tippen noch ein echter Kraftakt für die Finger 😉

Naja, die Zeiten sind vorbei, heute geht das Tippen zackzack und Vertippen ist auch kein Problem und wer es mag, kann sogar die Autokorrektur einschalten 😉

Ich mag sie nicht, sie verbessert nicht, sie verschlimmbessert 😉 jedenfalls bei mir.

Wie auch immer, neben dem Tippen ist das Recherchieren auch ein wichtiger Bestandteil, wenn man was schreiben möchte. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das früher für ein Papierwust war, den man da mit der Zeit zusammentrug, heute scannt man die Sachen ein oder kopiert sie gleich aus dem Internet, und mit dem geeigneten Programm hat man sie beim Schreiben auch immer “griffbereit”, doch müsste es nicht richtigerweise klickbereit heißen? 😉

Ich mache das alles mit Scrivener, für mich wirklich ein geniales Programm. Es ist recht umfangreich und darum auch ziemlich kompliziert. Ich hatte mir Bücher gekauft, aber meine Geduld reichte nicht aus, so bin ich auf der Suche nach einer Lösung für mich auf Gian gestoßen und habe Kruse bei ihm belegt.

Das hat geholfen. Heute möchte ich nicht mehr ohne Scrivener arbeiten. Und ohne Gian auch nicht 😉 seine Tipps und Tricks bei YouTube sind klasse!

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